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Goldpferd Sorgenfrei

Die Polysaccharidspeichermyopathie(PSSM) ist durch überhöhte Speicherung von Glycogen und die Einlagerung von abnormem Polysaccharid in der Muskulatur gekennzeichnet. Der Nachweis erfolgt histologisch.

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PSSM (Polysaccharidespeichermyopathie,Stoffwechselkrankheit)
  • Steifer Gang
  • Inaktive Hinterhand
  • Widersetzlichkeiten beim Rückwärtsrichten
  • Verhärtungen der Rückenmuskulatur
  • Wegdrücken des Rückens
  • Ständige Probleme beim Satteln und aufsitzen
  • Schwierigkeiten beim Hinterhufe geben
  • Nicht lange auf drei Beinen stehen können
  • Sägebockartige Stellung
  • Muskelzittern
Goldpferd Sorgenfrei + Sorgenfrei Senior Mineral

Wir haben mit SORGENFREI ein energiereiches, hochverdauliches Futter entwickelt. So können die Pferde mit einer geringen Kraftfuttergabe schonend gefüttert werden. Durch den Verzicht auf Getreidestärke, Zucker, Melasse, Apfelsüße und ähnlichen Mehrfachzucker bildenden Zusätzen ist es uns gelungen, ein optimales Futter für ältere Pferde zu entwickeln. Pferde die zu Ekzemen, Allergien, Kotwasser, chronischer Bronchitis, Head shaking, Muskelund Verdauungsproblemen neigen, profitieren ebenso von diesem Futter wie alle Spezial- und Kleinpferderassen. Auch Pferde, die die Veranlagung für die Polysaccharidspeichermyopathie (PSSM) besitzen, werden alt. Diese Pferde müssen nicht nur altersgerecht, sondern auch PSSM-vorbeugend ernährt werden.

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Universität von Minnesota

>An der Universität von Minnesota ist es gelungen, einen Genort für den Stoffwechseldefekt PSSM im Quarter Horse aufzuspüren. Von der genetisch bedingten Zuckerstoffwechselstörung sind heute bereits zehn Prozent aller US Quarter Horses, aber auch Paints und Appaloosa betroffen. Charakteristisch bei den PSSM Genträgern sind wiederholte, leichte bis schwere Krankheitsschübe, die sich vor allem auf die Muskulatur betroffener Pferde auswirken. PSSM wird daher auch als chronischer Kreuzverschlag bezeichnet. Die Krankheit ist unheilbar, aber ihre Symptome können durch die Umstellung auf Muscle Protect erheblich reduziert werden.

EMS (Equines Metabolisches Syndrom, Stoffwechselkrankheit)

Anfälligkeit für Hufrehe sind mangelnde Leistungsfähigkeit, übermäßige Fettpolster (z.B. im Mähnenkamm, hinter der Schulter, auf der Kruppe, vor dem Euter/Schlauch).
Betroffen sind vor allem sehr leichtfuttrige Pferde .

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> Im Hinblick auf die Ernährung sind ein geringer glykaemischer und insulinaemischer Index und ein hoher Fettgehalt des Futters entscheidend. Dies bedeutet, dass selbst immobile Pferde obligatorisch fettreiches Krippenfutter zu sich nehmen müssen, welches zudem nur ein Minimum an leichtverdaulichen Kohlehydraten (Stärke, Mono- und Disaccharide) enthalten darf. Derartige Fütterungsverhältnisse sind schwer realisierbar und die Akzeptanz entsprechender Futtermischungen ist gering.

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> Tierärzte empfehlen die Fütterung zur begleitenden Behandlung bei Pferden mit EMS, Cushing, Tying-up Syndrom (Muskelverschlag) und Hufrehe.

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> Mit GOLDPFERD SORGEFNREI wurde ein Mischfuttermittel entwickelt und in wissenschaftlichen Studien getestet, welches zur Ernährung von Pferden mit diversen Stoffwechelstörungen geeignet ist. Die gesonderte Gabe eines passend konzipierten Mineralfutters erlaubt die problemorientiert notwendige, unabhängige Zufuhr von Energie einerseits und Mengenelementen, Spurenelementen und Vitaminen andererseits.

Morbus Cushing ( Stoffwechselkrankheit)

Ein Cushing-Syndrom (Hyperadrenokortizismus) ist eine häufig vorkommende Hormonerkrankung des älteren Pferdes. Durch eine Funktionsstörung der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) oder der Nebenniere produziert der Körper des Pferdes dauerhaft zu viel Kortisol. Meist liegt beim Pferd eine Störung der Hypophyse vor. Ein Cushing-Syndrom kann auch entstehen, wenn das Pferd über einen längeren Zeitraum viel Kortison erhalten hat (iatrogenes Cushing-Syndrom).

Das Cushing-Syndrom beim Pferd tritt häufiger bei älteren Tieren auf; meist sind die Tiere über 15 Jahre alt. Oft fallen die typischen Symptome auf: Die Pferde nehmen mehr Wasser auf als gewöhnlich, das Fell ist struppig und der Fellwechsel ist langsam und unvollständig (Hirsutismus). Auch sind die Pferde apathisch, leistungsschwächer und könne Hufrehe haben. Untypischere Krankheitssymptome können beim Cushing-Syndrom ebenfalls vorkommen. Der Tierarzt stellt die Diagnose des Cushing-Syndroms beim Pferd durch Blutuntersuchungen.

  • Neigung zur Hufrehe
  • Abnormer Fellwuchs
  • Gestörter Fellwechsel (Winterfell viel zu früh und bleibt wesentlich länger)
  • Gelocktes Fell bei Nässe
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Muskelabbau
Hufrehe

Wie wird Hufrehe klassisch diagnostiziert? Heute weiß man, dass zu den Auslösern der Hufrehe Fructane und resistente Stärke zählen. Während bei Weidegang die Fructanzufuhr beachtet werden muss – Fructane kommen im Weidegras vor – kommt Stärke in nennenswerten Mengen nur aus dem Krippenfutter. Stärke nennt man dann resistent, wenn sie der Verdauung durch die Enzyme im Dünndarm entgeht und bis in den Dickdarm gelangt. Dort wird sie durch Mikro - organismen dann sehr rasch fermentiert. Pferde reagieren sehr unterschiedlich auf diese Überfrachtung des Darms mit Stärke. Während einige mit einer milden Form der Rehe reagieren, die manchmal gar nicht wahrgenommen wird, entstehen bei anderen schwere Reheanfälle und auch Koliken. Entgegen einer landläufigen Meinung kann ein Proteinüberangebot diesen Prozess höchstens unterstützen.

>Entscheidend sind gerade für empfindlich reagierende Pferde die verfütterte Stärkemenge, die Vorbehandlung und die Herkunft. Das hohe Stärkeangebot über die meisten herkömmlichen Mischfuttermittel ist im Hinblick auf die Entstehung von Hufrehe als durchaus problematisch zu beurteilen.

Bei einer akuten Hufrehe wird zunächst auf die sägebockartige Stellung der Pferde geachtet. Stehen die Vorderbeine weit vor, will das Pferd die Zehe entlasten - hinten stellt sich das Rehepferd weit unter den Körper, um Gewicht von den Vorderbeinen zu nehmen. Bei leichteren Rehefällen wird aber schon bei einer engen Wendung klar, dass das Pferd aktuell eine Hufrehe hat. In diesem Fall stellt sich das Pferd vor der Drehung auf die hinteren Gliedmaßen und kompensiert so die Unfähigkeit sich schmerzfrei über die vorderen Gliedmaßen zu drehen.

  • Steifer Gang
  • Sägebockartige Stellung
  • Hornqualität beim Huf
  • Sehr vorsichtiges, langsames Gehen (Auffußen)
  • Steif, klamm / Bewegungsunlust
  • Kurze, flache Schritte
  • Schlechter auf hartem Untergrund
  • Schlechter in engen Wendungen
  • Beim Stehen Vorderbeine nach vorne raus strecken, belastung der Hinterbeine